Für Dich kurz zusammengefasst:

  • Ein Jahresrückblick bildet die Grundlage für Deine Motivation, die Klarheit und das Selbstvertrauen für Deine kommenden musikalischen Projekte.
  • Fühle Dich nicht unter Druck gesetzt eine umfangreiche Reflexion durchführen zu müssen, auch nur 10 Minuten können schon einen super Effekt erzielen.
  • Hier in diesem Blogartikel mache ich es Dir so leicht wie möglich und versorge Dich mit allem, was Du für Deinen musikalischen Jahresrückblick brauchst.
  • Zum Beispiel findest Du hier Fragen, zu denen Du Dir ein paar Gedanken machen oder notieren kannst.

Warum ein Jahresrückblick?

Was soll ich sagen, ich bin ein riesiger Fan von Jahresrückblicken!

Und warum?

Weil ich mich so nochmal an die wunderbaren Musik-Momente der vergangenen Monate erinnern kann. Aber auch eine Bilanz ziehe, inwieweit ich meine Ziele erreicht habe, was gut und was weniger gut funktioniert hat.

Außerdem schöpfe ich aus diesen Rückblicken Selbstvertrauen, Motivation und Klarheit für meine kommenden Projekte und kann besser Prioritäten setzen.

Denn ich bin wirklich JEDES Mal darüber erstaunt, was alles noch innerhalb den letzten 365 Tage passiert ist. Meist ertappe ich mich nämlich dabei, dass ich die Ereignisse aus den ersten Monaten gar nicht mehr in das vergangene Jahr gerechnet hätte. Das bedeutet gleichzeitig, dass ich auch viel mehr umgesetzt und erreicht habe, als ich es im Gefühl hatte und das macht mich froh und stolz!

Und deshalb möchte ich auch Dich dazu motivieren Dir in der Adventszeit ein wenig Zeit zu nehmen, um über Dein vergangenes Jahr zu reflektieren.

Lass Dich einfach von den unten stehenden Fragen inspirieren und entscheide selbst in welchem Umfang Du den Rückblick machen möchtest. Vielleicht sind es drei, vielleicht aber auch 15 Fragen, zu denen Dir einige Gedanken einfallen. 

Wie startest Du mit Deinem Jahresrückblick? 

Natürlich kenne ich das Gefühl nicht zu wissen, wo man eigentlich mit diesem Rückblick anfangen soll. Und diese Hürde führt dann oft dazu, dass wir es gar nicht mehr machen.

Deshalb möchte ich es Dir mit diesem Blogartikel so einfach wie möglich machen und versorge Dich mit allen Informationen darüber, was Du für Deinen Rückblick brauchst.

Also Ärmel hochgekrempelt und los geht’s!

Du brauchst für Deinen Jahresrückblick:

  • ein Blatt Papier oder ein Notizbuch, je nachdem was du lieber magst, und einen oder mehrere schöne Stifte

ODER

  • eine elektronische Variante, eine Notizapp, ein Worddokument oder ähnliches

Die Grundlage für Deinen Jahresrückblick

Die Basis für meinen Jahresrückblick ist mein Kalender und die Fotos auf meinem Handy.

In meinem Kalender trage ich alle wichtigen Ereignisse ein und kann sie hier Monat für Monat durchgehen. Zusätzlich schaue ich mir auch liebend gerne die Fotos auf meinem Handy an und habe festgestellt, dass ich mich auf diese Weise nochmal an andere Ereignisse erinnere!

Für mich stellen die beiden Tools eine perfekte Ergänzung dar!

Die Fragen für Deinen Jahresrückblick

Die folgenden Fragen gliedern sich in zwei Hauptbereiche: 1. Deine Musik-Momente 2. Deine Überoutine. Natürlich musst Du nicht alle Fragen beantworten. Nimm Dir gerne die heraus, die dich ansprechen und zu denen Dir spontan etwas einfällt.

#1 Deine Musik-Momente 2019

Was war Dein tollster Musik-Moment 2019? Zum Beispiel ein Konzert, das Du gespielt oder besucht hast oder Ähnliches.

Was war Dein berührendster Musik-Moment 2019?

Was hat Dich dieses Jahr musikalisch inspiriert? Menschen, Bücher, Videos, Kurse, Podcasts…?

Mit welchen Musiker*innen/ Menschen hast du besonders gern zusammen gearbeitet? 

Welche Musiker*in, welcher Mensch hat Dich inspiriert oder motiviert?

Hast du einen oder eine inspirierende Lehrer*in getroffen und von ihm oder ihr lernen können? 

Hast Du selbst Konzerte besucht, die dich nachhaltig geprägt haben oder Musiker*innen spielen gehört, die dich beeindruckt und berührt haben? 

Hast Du dieses Jahr genug Musik-Momente in Deinem Leben gehabt?

Was war super, worüber warst Du enttäuscht?

#2 Wie steht es um deine Überoutine?

Wie motiviert warst du 2019? 

Konntest du ein technisches Problem für dich lösen? 

Was hat dieses Jahr besonders gut funktioniert?

Wo siehst du Verbesserungspotenzial? 

Was war Deine größte Hürde?

Wann fiel das Üben leicht, wann schwer? Was könnten die Gründe dafür sein? 

Wie viel Zeit konntest du investieren? 

Woraus konntest du deine Motivation schöpfen? Was hat dich inspiriert beim Üben?

Was hat besonders viel Freude gemacht? Ein bestimmtes Stück oder Werk? Mit anderen zusammen zu spielen? Sich auf ein Konzert vorzubereiten? 

Wie wohl hast du dich beim Üben gefühlt? Hast du Verspannungen im Körper wahrgenommen? 

Wie zufrieden bist Du mit dem Ort, an dem Du übst? 

Wie hart oder selbstkritisch warst Du mit Dir selbst? Könntest Du hier freundlicher mit Dir sein?

Wie war die Qualität deines Übens? 

Ich hoffe ich konnte Dich mit diesen Fragen und diesem Beitrag zu Deinem persönlichen musikalischen Jahresrückblick inspirieren!

Wie fühlst Du Dich nun, nachdem Du das vergangene Jahr nochmal Revue passieren lassen hast?

Schreibe mir gerne Deine Gedanken hier unter dem Artikel oder auch gern unter dem Post bei Instagram oder facebook! Falls Du selbst schon länger einen Jahresrückblick machst, freue ich mich auch sehr, wenn Du mir schreibst, was Dir dabei besonders wichtig ist und was Du nicht mehr missen möchtest. 

Deine Melina