Hast Du schon einmal probiert Dein Musizieren anhand eines Übeplans, eines Trackers oder auch eines Journals festzuhalten?

Das mag vielleicht erstmal nicht so attraktiv klingen, aber es gibt zahlreiche Vorteile so eines Übeplans, die Dein Musizieren noch effektiver werden lassen und Deine Motivation steigern. Es lohnt sich also wirklich sich mit Thema Übeplan einmal näher zu beschäftigen.

2 Varianten eines Übeplans

Eine sehr simple Methode Dein üben zu planen, wäre ein einfacher Kalender, bei dem Du einkreist, wann Du üben möchtest und bei dem Du nach dem Üben ein Häkchen setzt, um zu bestätigen, dass Du den Plan eingehalten hast.

Gibt es etwas Schöneres? Ich freue mich immer riesig, wenn es wieder Zeit wird den Stift rauszuholen, um ein Häkchen oder ein Kreuz setzen zu können? Mich motiviert das sehr!

Wenn Dir diese Variante eines Übeplans zu einfach ist, kannst Du natürlich auch weitere Gedanken zu Deinem Üben festhalten. Ich mag es außerdem sehr gern mir eine Intention der Woche auszudenken. Zum Beispiel: Diese Woche übe ich in Ruhe. 

Beide Varianten eines Übeplans, die simple und die etwas ausführlichere, können sich sehr positiv auf Deine Motivation und auch auf die Schnelligkeit Deiner musikalischen Entwicklung auswirken. Außerdem hilft Dir so ein Plan dabei regelmäßig zu Üben! Und das ist vielleicht das Wichtigste, oder?

Der beingdoingmusic-Übeplan

Einen Plan zu finden, der beide Aspekte (Häkchen und Gedanken aufschreiben) vereint, ist gar nicht so einfach! Darum habe ich den beingdoingmusic-Übeplan so gestaltet, dass Du sowohl Häkchen setzten, als auch über Dein Musizieren reflektieren kannst.

Möchtest Du den beingdoingmusic-Übeplan ausprobieren, dann kannst Du ihn Dir hier herunterladen.

beingdoingmusic-Übeplan

4 Vorteile eines Übeplans beim Musizieren

#1 Vorteil des Planens mit einem Übeplan

Alles beginnt mit einer guten Planung, oder?

Beim Planen machen wir uns Gedanken über unsere Ziele und teilen uns die Zeit ein, die uns zur Verfügung steht.

Du siehst hier geht es nicht nur darum sich Ziele zu setzen, sondern diese auch realistisch, im Verhältnis zu der uns zur Verfügung stehenden Zeit zu planen. Denn es gibt nichts frustrierenderes als ein Ziel, was eh außerhalb unserer Möglichkeiten liegt und deshalb zum Scheitern verurteilt ist.

Es geht auch nicht unbedingt darum den Plan später auch zu 100% umzusetzen. Denn allein, dass Du Dir einen Übeplan erstellst und über Deine Möglichkeiten und Ziele nachdenkst, erhöht enorm die Wahrscheinlichkeit, dass Du dranbleibst und Dein Ziel weiterhin motiviert verfolgst. 

#2 Durch einen Übeplan Deinen Fokus bewusst setzten

Du bestimmst worauf du dich beim Üben fokussieren möchtest! Aber tust Du das auch?

Leider wählen wir nämlich nur sehr selten bewusst, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten wollen. Der Fokus wandert dann automatisch zu den Dingen, die wir noch verbessern wollen, anstatt daran hängen zu bleiben, was schon sehr gut funktioniert.

Durch bestimmte Fragen in Deinem Übeplan, Übetracker oder Übejournal bekommst Du die Chance Deine Wahrnehmung auf die schönen Seiten des Übens zu richten. Die Fragen könnten zum Beispiel lauten: „Was hat mir besonders viel Freude beim Üben gebracht, was hat gut funktioniert…“ Auf diese Weise beschäftigen wir uns nicht nur mit den Dingen, die noch Optimierungsbedarf haben, sondern auch mit denen, die wir bereits lösen konnten oder die schon sehr gut funktionieren.

Gerade in Tiefphasen kann es extrem helfen den Fokus auf dieses Dinge zu richten, da wir auf diese Weise viel schneller wieder zurück in ein regelmäßiges Üben, auf das wir uns auch freuen, finden.

#3 Durch einen Übeplan zu mehr Überblick

Wenn Du entschieden hast eine Übeplan zu nutzen, wir Dir ein Vorteil sehr schnell auffallen: Du behältst spielend leicht den Überblick.

Denn wenn Du Dir die viele Kreuze oder auch den mit Lücken gespickten Übeplan ansiehst, wird Dir schnell klar wie es gerade um Dein Musizieren steht.

Der Übeplan macht Dich zum einen darauf aufmerksam, wenn in letzter Zeit wenig passiert ist und zeigt Dir, wenn Deine Planung nicht so gut aufgeht. Beides ist kein Grund zur Sorge, denn auch wenn es gerade noch nicht so gut läuft, hast Du mit Deinem Übeplan wichtige Informationen gewonnen, aus denen Du viel für die Zukunft lernen kannst. Vielleicht hast Du Dir zu viele oder zu lange Übeeinheiten vorgenommen. Vielleicht hat der Tag nicht gut gepasst. Vielleicht lag es aber auch an der Uhrzeit.

Wenn Du Deinen Übeplan auswertest und herausfindest wo die Probleme liegen, wird es das nächste Mal viel besser funktionieren. Du hast die Grundlage für Optimierungen geschaffen.

Solltest Du viele und regelmäßige Häkchen in Deinem Plan sehen, scheint soweit erstmal alles zu passen! Dein Übeplan ist dann die Bestätigung dafür, dass Du Dich aufgerafft hast, dass Du ins tun gekommen bist und dass Du fleißig warst.  Du kannst stolz auf Dich sein!

#4 Durch einen Übeplan die eigene Entwicklung beobachten

Seine eigenen Fortschritte wahrzunehmen und wertzuschätzen ist gar nicht so leicht. Oftmals beschäftigen wir uns nämlich eher mit unseren Zielen als damit, was wir bereits erreicht haben.

Dein Übeplan, Übetracker oder Dein Journal können diesem Verhalten entgegenwirken und helfen Dir Deine Fortschritte bewusster wahrzunehmen. Wenn Du ab und zu mal in der Vergangenheit „blätterst“ und Dir Deine Pläne von vor ein paar Wochen oder Monaten ansiehst, wirst Du sicherlich ins Staunen kommen, was Du in letzter Zeit alles so erreichen konntest.

Für Dich kurz zusammengefasst:

  • Ein Übeplan ist der erste Schritt zu einer guten Überoutine. 
  • Ein Übeplan hilft Dir den Überblick zu behalten, gegebenfalls nachzujustieren oder bestätigt zu bekommen, dass deine Routine zu dir passt.
  • Sich gezielte Fragen über das Üben oder Musizieren zu stellen, gibt Dir die Chance einen Fokus zu setzen, der Dir hilft die Fortschritte und die Freude am Musizieren bewusster wahrzunehmen.
  • Es gibt nichts Schöneres als Deine Übeeinheit auf dem Plan abzuhaken? Für mich pure Motivation!
  • Der Übeplan kann Dir auch wunderbar Deine Entwicklung vor Augen führen. Etwas, das uns sonst eher schwer fällt.

Fazit

Und habe ich Dich für einen Übeplan begeistern können? 

Wenn ja, dann kannst Du Dir hier Deinen beingdoingmusic-Übeplan herunterladen und gleich mit Deiner Planung starten.

Mit dem beingdoingmusic-Übeplan kannst Du Dir Deine Zeit zum Üben einteilen und abhaken, wenn Du geübt hast. Außerdem lernst Du Deinen Fokus auf die „schönen“ Dinge zu richten und gleichzeitig festhalten, wo Du noch Entwicklungspotential siehst. Du wirst zukünftig den Überblick behalten und Dir an Deiner musikalischen Entwicklung erfreuen können.

Natürlich reicht auch ein einfaches Notizheft oder ein normaler Kalender zur Erstellung Deines Übeplans aus. Alles, was Dir hilft Deine Gedanken zum Üben und Musizieren festzuhalten, auszuwerten und daraus Motivation zu schöpfen, ist geeignet.

Egal für welche Variante eines Übeplans du Dich entscheidest eines sollte Dein Plan wirklich nie tun: Dich unter Druck setzen. Die Welt geht wirklich nicht unter, wenn Du mal kein Häkchen setzen kannst.

Wichtiger ist, dass Du wirklich ins Tun kommst und das geht mit Planung nunmal besser als ohne.

Deine Melina 

Hast Du einen Übeplan, -tracker oder Journal? Gefällt Dir der beingdoingmusic-Übeplan? Hinterlasse mir gerne einen Kommentar!